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Lage Haus Hebron in Oberspree
Bezirk Berlin Treptow-Köpenick

Lage Haus Hebron

Bedenken der Bürgerinitiative Oberspree


Haus Hebron Oberspree, Bürgerhilfe Hebron GmbH

 

1. Zunächst erscheint es uns äußert bedenklich, dass demokratische Strukturen im Stadtbezirk Treptow-Köpenick vernachlässigt werden, indem die Bezirksverordneten der Bezirksversammlung Treptow-Köpenick nicht über die geplante Umsiedlung des Hauses Hebron von Adlershof nach Oberspree in die Hartriegelstraße 132 informiert wurden und somit auch keine Möglichkeit hatten, zur Sozialverträglichkeit dieser Umsiedlung Stellung zu beziehen.

2. Das 1.500 Protestunterschriften der Anwohner (davon bereits am 28.05.2009 - 1.200 Unterschriften während der Tagung der BVV übergeben) von der Bezirksbürgermeisterin, Frau Gabriele Schöttler (SPD) einfach ignoriert wurden.

3. Das eine Baugenehmigung vom Bauamt Treptow-Köpenick erteilt wurde, die soziale Auswirkungen auf die Bürger hat, ohne diese im Vorfeld zu informieren und ohne eine Sozialprognose für diese Ortslage zu erstellen.

4. Die von der Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Frau Ines Feierabend (Die Linke) getätigte Aussage fraglich ist „wenn dieser Ort nicht geeignet ist, gibt es gar keinen geeigneten Ort“ (Berliner Zeitung vom 16./17.05.2009), da keinerlei Begründung für die Auswahl des Standortes aufgeführt wurde.

5. Das der Standort Hartriegelstraße 132 eine „Pförtnerfunktion“ hat, an dem alle Grundschüler zur Schule „Alte Feuerwache“, ältere Bürger, die den Arzt aufsuchen oder fußläufig einkaufen gehen, zwingend an dem Objekt vorbei müssen. (einziger Weg nach Schöneweide, nur eine Bürgersteigseite vorhanden)

6. Das im unmittelbaren Umkreis dieses Obdachlosenhauses drei Kitas liegen werden, mehrere Spielplätze zum Verweilen einladen sowie ein Sportplatz vorhanden ist. Diese Tatsachen scheinen vom Bezirksamt nicht bedacht worden zu sein - Kinder und alte Menschen im direkten Umfeld von Psychisch- und Suchtkranken.

7. Das eine Umsiedlung dieser Größenordnung zu Gunsten des Wissenschafts-
standortes Adlershof in ein kleines Wohngebiet problembehaftet ist und die Bewohnerstruktur des Hauses Hebron (Suchtkranke und Haftentlassene) Ängste verursacht.

8. In anderen Ortsteilen des Stadtbezirks Treptow-Köpenick bestehen Einrichtungen dieser Art mit einer Kapazität von 20 bis 40 Plätzen. Den Anwohnern erscheinen 120 neue Plätze in Oberspree nicht ausgewogen, zumal 90 Plätze für Alkohol- und Suchtkranke bereits vorhanden sind und diese Erweiterung zu einer Gettoisierung führen könnte.

9. Nach allen bisherigen Recherchen zum Haus Hebron, bezweifeln die Bürger von Oberspree, dass es um eine angemessene Betreuung der Menschen geht, sondern das die Wohnraumvermietung nur den finanziellen Interessen des Betreibers dient und zweifeln die fachliche und betreuungsseitige Eignung des Betreibers an.

10. Der Kauf aller Grundstücke von der Hartriegelstraße 123 bis 132 (ca. 11.000 m²) vom Liegenschaftsfonds Berlin vermuten läßt, dass eine nochmalige Erweiterung des Haus Hebron nicht ausgeschlossen ist.